Nachrichten aus Kunst, Kultur & Szene

Tag der offenen Sanierungstür am 19.06. öffnet Industriedenkmale

Zum nunmehr 21. "Tag der offenen Sanierungstür" am 19. Juni öffnen sich vielerorts in Görlitz wieder die Türen. Am 19. Juni sind alle Interessierten eingeladen einen Blick hinter die Kulissen der teils sanierten oder teils unsanierten Objekte zu nehmen. Auch in diesem Jahr werden wieder bekannte und weniger bekannte historische Bauwerke ihre Türen öffnen. Darunter die alte Güterabfertigung am Bahnhof, die Furnierhalle im Werk 1 u.a.

Galerie unter freiem Himmel

Ein Jahr lang werden Kunstobjekte präsentiert, die in ihrer Gesamtheit ein Schaufenster der Kulturhauptstadt Europas Wrocław 2016 darstellen.

Neben Künstlern aus dem Raum Wrocław, die 2014/15 im Rahmen eines Wettbewerbs zu „Görlitzer ART“ ausgewählt wurden, sind auch Studierende der Kunstakademie Wrocław an der Ausstellung beteiligt. Ein Semester lang haben diese sich mit dem Thema beschäftigt, mehrmals Görlitz besucht und sich mit den zu gestalteten Orten auseinandergesetzt. „Wolkenschaukel“, „Puls der Stadt“ und „Uhr “ sind die künstlerischen Entwürfe, die Görlitzer BürgerInnen für eine Umsetzung auswählten.

Link www.goerlitzer-art.eu

Literaturtage Görlitz-Zgorzelec 2016

Zu den 2. Literaturtagen an der Neiße geben sich deutsche und polnische Autoren und der literarische Nachwuchs in der Europastadt ein Stelldichein

Es ist ein internationales literarisches Projekt. Es setzt sich zum Ziel, unbekannte bzw. vergessene Facetten der mitteleuropäischen Nachbarschaft zu thematisieren und verschiedene Aspekte und Sichtweisen auf die Vergangenheit und Gegenwart am Beispiel der modernen Literatur zu verdeutlichen.

 

 

Das Schlesische Nach(t)lesen fügt sich in diesem Jahr in die Reigen der Literaturtage ein und lädt in bewährter Form am Samstag, dem 9. April 2016 von 19.00 – 22.00 Uhr zu einem literarischen Spaziergang ein. In den Schwesterstädten Görlitz und Zgorzelec werden bekannte Persönlichkeiten Texte von deutschen und polnischen, auswärtigen und einheimischen Autoren über die Stadt und die Region vortragen.  Jeweils zur vollen und halben Stunde werden die 5-10 minütigen Vorführungen wiederholt. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr Literatur aus und über Breslau, die Europäische Kulturhauptstadt 2016.

Mit Hilfe der Literatur wollen wir uns aufmachen, uns die eigene Geschichte und die unserer Nachbarn zu vergegenwärtigen, wiederanzueignen, begreifen zu lernen und schließlich zu überwinden. *

 

Bei den Literaturtagen handelt es sich um ein internationales literarisches Projekt. Das Festival soll unbekannte bzw. vergessene Facetten der mitteleuropäischen Nachbarschaft thematisieren und verschiedene Aspekte und Sichtweisen auf die Vergangenheit und Gegenwart am Beispiel der modernen Literatur verdeutlichen. Die Lage der Nachbarstädte Görlitz und Zgorzelec ermöglicht dem Festival, sich einem wichtigen Ort auf der literarischen Landkarte – der Grenzlandschaft – zu widmen, und aus vergangenem und gegenwärtigem Blick die sensiblen Beziehungen zwischen den Ländern im östlichen Europa nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die Gegenwart zu betrachten. Dem Freistaat Sachsen mit seiner Grenze zur Republik Polen kommt in diesem Kontext eine besondere Bedeutung zu. Die „Literaturtage an der Neiße“ als ein Forum des internationalen kulturellen Austausches sollen als Veranstaltungsreihe in den kommenden Jahren fortgeführt werden.

Alle Informationen zum Programm, zu Projektpartnern, Organisatoren und Förderern finden Sie auf der Internetseite des Festivals unter www.literaturtage.eu

Die Geschichte der Görlitzer Altstadtbrücke  erzählt von Verbindung und Trennung, von Lebens- und Weltgeschichte

Über_Brücken ist eine Multimediareportage über Brücken als architektonische Zeitzeugen. Brücken als Orte der Verbindung und Trennung, der Geschichte und der Geschichten.

Die heutige moderne Altstadtbrücke entstand erst 2003/04 und ermöglicht nun wieder den direkten Weg von der Altstadt in den östlichen Teil der Stadt. Seit der Wiedererichtung der Altstadtbrücke hat sich vieles gewandelt in den beiden Städten. Längst schon ist die neue Altstadtbrücke zu einem Wahrzeichen geworden.

Für das Multimediaprojekt Über_Brücken war ein Dreh-Team der Kooperative Berlin drei Tage auf Sommerreise. Drei Tage, 1200 Kilometer, drei Brücken, 12 Interviews. Hier geht es zum Travelbook Link

„Verfolgt. Verraten. Vergessen" – Nachkriegsschicksale und ,demokratischer' Neuaufbau in Görlitz 1945/46

Dr. Ronny Kabus ist 1947 in Görlitz geboren. Der promovierte Historiker hat sich in mehreren Publikationen mit den Opfern des gemeinschaftlichen Handelns von sowjetischer Geheimpolizei, KPD/SED und SBZ/DDR-Machtorganen befasst. Am 29. Mai ist er zu Gast in seiner Heimatstadt.

Die Veranstaltung erinnert 70 Jahre nach Kriegsende an das Schicksal derjenigen Frauen und Männer, die im Zuge der planmäßigen Stalinisierung verfolgt, verraten oder ausgeschaltet wurden. Nach dem Ende des folgenschwersten aller Kriege war die Lage der Stadt Görlitz 1945 vor allem durch zwei entscheidende Tatsachen beeinflusst: Görlitz war einerseits Grenzstadt geworden und andererseits fast völlig unzerstört geblieben.

Verwaltung, Wirtschaft und Politik stehen in den Jahren 1945/46 vor großen Herausforderungen. Alle Hoffnungen und Bestrebungen auf einen politischen Neubeginn werden durch die neuen Machthaber zunichte gemacht. Gleich nach Kriegsende begann eine neue Verfolgungswelle gegen Andersdenkende durch die Besatzungsbehörden und die Sicherheitsorgane der SBZ. Betroffen waren Mitglieder der oppositionellen Sozialdemokraten, Liberale und Konservative, kritische Kulturschaffende, Unternehmer, Handwerksmeister und Geschäftsleute.

Termin: Freitag, 29. Mai 2015 um 18.00 Uhr, Johannes-Wüsten-Saal im Barockhaus Neißstr. 30 Görlitz
Die Veranstaltung wird gefördert von der Wilhelm-Külz-Stiftung. Eintritt frei.
Bild Postplatz aus der Sammlung Paul Seifert, im Eigentum des Kunsthistorischen Museums Görlitz

Literatursalon Görlitz-Zgorzelec: "Du bist so deutsch!"

Agnieszka Kowaluk "Du bist so deutsch! Mein Leben in einem Land, das seine Tugenden nicht mag."

Der Autorin, die seit 20 Jahren mit Unterbrechungen in München, dazwischen immer mal in Polen lebt, geht es weniger darum, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten, Klischees zu entlarven oder zu bedienen. Viel mehr hat sie sich schlicht daran gehalten, zu erzählen, was sich in ihrem deutschen Leben bewegt. Agnieszka Kowaluk ist Autorin, Publizistin, Übersetzerin deutscher Literatur (Elfriede Jelinek, Wolfgang Herrndorf, Hans-Ulrich Treichel, Marlene Streeruwitz u. a.), freie Journalistin und Redakteurin für polnische und deutsche Medien (u. a. Kolumne in der Süddeutschen Zeitung) und Kulturaktivistin (Veranstaltungsreihe Gut gepolt! ). Geboren in Ostpolen, hat sie an den Universitäten Warschau und Bonn Germanistik studiert. Sie lebt mit ihrer Familie in München. Termin: 20. Mai 2015 | Camillo Galerie Artemis, Einlass 19:00 Beginn 20:00 Uhr. Eintritt / Verköstigungspauschale 5,00 EUR

Der Literatursalon Görlitz-Zgorzelec ist eine Veranstaltungsreihe mit freundlicher Unterstützung durch die Deutsch-Polnische Gesellschaft Sachsen e.V. und das Polnische Institut Leipzig


Dreiland-Akademie | Forum für Kultur und Geschichte pres. GÖRLITZ ZGORZELEC Zwei Städte, ein Fluss. Grenzerfahrungen [2015]

Tagung mit Vorträgen, Workshops, Besichtigungstouren, Workshops und Programm interkulturell vom 15. - 17. Mai in der Europastadt Görlitz-Zgorzelec

Die Dreiland-Akademie lädt in diesem Jahr vom 15.-17. Mai 2015 an die Neiße nach Görlitz-Zgorzelec. Das deutsche Görlitz und das polnische Zgorzelec sind Zwillingsstädte. Görlitz wurde 1945 nach dem Zweiten Weltkrieg zur geteilten Stadt. Die Oder-Neiße-Grenze war ein Synonym für die Nachkriegsordnung und ein Ort mit einer schicksalhaften deutsch-polnischen Geschichte. Lange kehrten das deutsche Görlitz und das polnische Zgorzelec einander den Rücken zu. 25 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs verbindet sie der Fluss in ihrer Mitte. Geschichte und Erinnerung stehen in der deutsch-polnischen Doppelstadt an der Neiße in einer spezifischen Beziehung. Was bleibt, ja, was muss bleiben? Erinnerung macht uns zukunftsfähig. Dieses historische Erbe allerdings können wir uns nicht aussuchen.


Veranstalter: DPG in Kooperation mit Meeting Point Music Messiaen, u.a. Tagungsort: (Sa. 16.05) Europäisches Zentrum für Bildung und Kultur Zgorzelec-Görlitz Meeting Point Music Messiaen, Koźlice 1, 59-900 Zgorzelec. Anmeldung, Info und Kontakt Deutsch-Polnische Gesellschaft Sachsen post@dpg-sachsen.de Kosten: Teilnahmebeitrag 25 EUR, erm. 15 EUR für Studenten und Schüler

Görlitz 1945 | 70 Jahre danach ...

Im Mai erinnern die Stadt, Initiativen, Bürger und Vereine den Verfolgten und Ermordeten des Naziregimes, der Kriegsopfer, Flüchtlinge und Vertriebenen. Wir erinnern uns daran, was dann siebzig Jahre zurückliegt. Wir müssen uns auch daran erinnern welchen Anteil, die Menschen und Einrichtungen in Görlitz an Kriegsführung, nationalsozialistischer Unterdrückung und deren Verbrechen – etwa an den jüdischen Bürgern der Stadt – hatten. Link

Zukunftsvisionen 2015 Festival für Zeitgenössische Kunst

Seit 2007 realisiert die studentische Initiative jährlich eine Kunstausstellung in einem der leerstehenden Häuser der Stadt. Visionär und nachhaltig soll damit auf die freien Möglichkeiten in freien Räumen aufmerksam gemacht werden.

2015 stehen die ZUKUNFTSVISIONEN unter der Thematik "zukünftig:GEMEINSAMKEIT" und werden dabei erstmals um ein Artist Residency Programm erweitert. Das "Open Art Lab - Görlitz in Progress" beginnt am 25. April, also vier Wochen vor der Ausstellung, und bringt verschiedene Künstler nach Görlitz, welche vor Ort arbeiten werden. Das Festival selbst findet vom 23. bis 30. Mai im "Hotel Vier Jahreszeiten" (auch als "Haus des Handwerks" bekannt) statt, einem ehemaligen Hotel im Art Déco Stil, welches sich mitten im Stadtzentrum befindet und seit mehr als 10 Jahre verlassen steht.

„WASSERgleich....WODAjest....“

Beiderseits der Neiße stellen im Mai Künstler aus Breslau, des Ennepe-Ruhr-Kreises und aus dem Landkreis Görlitz Installationen, Objektkunst, Fotografie und Videokunst aus. Darunter ist auch die Installation eines beleuchteten Wasser-Vorhangs an der Görlitzer Altstadtbrücke. www.wassergleich.eu

Neisse-Filmfestival Festivalprogramm 2015 ist fertig gestellt

Film verbindet. Auch dieses Jahr erwartet das Kino- und Filmpublikum im deutsch-polnisch-tschechischen Dreiländereck mit dem Neisse Filmfestival in seiner 12. Auflage ein Programm mit vielen besonderen Filmen und Überraschungen. www.neissefilmfestival.de

Görliwood sagt Danke für vier Oscars

The Grand Budapest Hotel" die farbenprächtige Komödie wurde mit vier Oscars für das beste Kostümdesign, das beste Make-Up, das beste Produktionsdesign und die beste Filmmusik geehrt

Görlitz bedankt sich mit einer Videobotschaft bei Regisseur Wes Anderson. "Wir gratulieren dem Filmteam ganz herzlich und möchten zeigen, wie stolz wir sind, Teil dieses fantasievollen Films zu sein", erklärte Oberbürgermeister Siegfried Deinege am Montag nach der Verleihung von vier Oscars für den Film "The Grand Budapest Hotel" Die Komödie war überwiegend in der Neißestadt gedreht worden. Die dreimütige Dankesbotschaft mit dem Titel "Görlitz`s tribute to The Grand Budapest Hotel" werde nun nach Hollywood geschickt, hieß es. Darin kommen Görlitzer zu Wort, die an der Produktion direkt oder indirekt beteiligt waren. www.youtu.be/fa2d25FIg6I

Informationsstelle Industriekultur | Netzwerk Industriekultur Görlitz

Die Informationsstelle Industriekultur Görlitz versammelt diverse Bestände die Auskunft geben über Geschichte, Werden und Wandel der Industriekultur.

Die Informationsstelle Industriekultur Görlitz  findet sich auf der Jakobstrasse 5a 1. Etage
Zum Bestand der Präsenzbibiothek zählen Unternehmenschroniken, Firmengeschichten, Fotosammlungen und diverse Kataloge, Nachlässe und Zeitdokumente. Neben der Möglichkeit Vorort in  Archivmaterialien diverser Görlitzer Unternehmen und Industriebetriebe der verschiedenen Jahrhunderte zu stöbern, ist die Jakobstrasse Anlaufpunkt für alle Freunde der Industriekultur und Verknüpfungsstelle in das Euroregionale Netzwerk Industriekultur (Zittau) wie auch in das Netzwerk der Industriekultur in Sachsen.

Unternehmensgeschichten im Bestand (Auszug): Richard  Raupach Maschinenfabrik Görlitz, Tuchfabrik Müller & Kaufmann, Tuchfabrik Halberstadt & Apitsch, Mattke und Sydow – Kakao-, Schokoladen- und Zuckerfabrik, Optisch-Mechanische-Industrie-Anstalt Hugo Meyer & Co., Waggonbau WUMAG Görlitz, Knopffabrik Riedel, Roscher Maschinen, Tuchfabrik Krause & Söhne, Ernst Geißler Vereinigte Mühlenwerke und Tuchfabriken AG, VEB Volltuch Görlitz,  Steppke VEB Bekleidungswerk Görlitz

Personenregister (Auszug): Richard Raupach, Gerhard Raupach, Walter Raupach, Christoph Lüders, Ernst Geißler, Martin Ephraim, Paul Arnade, Martin Ephraim, Adolf Nahme u.a.


www.industriekulturnetzwerk-goerlitz.tumblr.com/

Netzwerk Industriekultur Görlitz Ziel der Initiative in Görlitz ist es, Interesse und Handlungsmöglichkeiten für eine nachhaltige Stadtentwicklung zu vermitteln, besonders im Umgang mit dem architektonischen Erbe. Das Netzwerk Industriekultur Görlitz und seine Partnereinrichtungen in der Euroregion Neisse-Nisa-Nysa wollen den Dialog initiieren und Engagement für Denkmalschutz und Denkmalpflege fördern. Link tumblr-blog   


In Görlitz-Zgorzelec nimmt das Begegnungszentrum und Dokumentatiotionsstätte auf dem eh. Stalaggelände Arbeit auf

Der Bauherrenpreis der Arbeitsgemeinschaft Historische Städte zählt zu den jüngsten Auszeichnungen für das Görlitzer Architekturbüro Christian Weise. Ausgezeichnet wurde das Büro für die Sanierung des Hotel Emmerich am Untermarkt Ecke Weberstrasse. Großen Bahnhof erlebte der spektakuläre Bau des Architekten Christian Weise. Gemeinsam feierten die beiden Städte die Eröffnung des Begegnungszentrums Meeting Point Messiaen - in Anwesenheit des sächsischen Ministerpräsidenten waren mehr als 200 Besucher der Einladung zum Konzertabend gefolgt.

Kurzstrecke Görlitz-Zittau

Tanzcompany | Theater Görlitz

11. Januar 2015 | 19:00 Uhr Großer Saal im Gerhart Hauptmann Theater Görlitz

Das Konzept für den Abend wurde in einer Kooperation mit der DeDeDance Company aus Jaffa, Israel (künstl. Leitung: Ya’ara Dolev und Amit Goldenberg) entworfen und wurde in verschiedenen Formen bereits in Chicago, beim Holland Dance Festival in Den Haag, beim Internationalen Noverbalen Theater-Festival in Kroatien, bei der Internationalen Tanzwoche Dresden und auf Einladung des Goethe-Institutes in Israel und Zypern gezeigt.

Die extremsten Kunsterlebnisse können durch sehr kurze Stücke hervorgerufen werden. Genauso kunstvoll wie das Haiku, das Lied oder der Kurzfilm, gewinnt auch oft der Bühnentanz durch die Kürze an Intensität: je kürzer, um so purer, kräftiger und direkter seine Botschaft.

 

Auf die Zuschauer warten eine Reihe von Kurzstücken mit dem höchsten künstlerischen Anspruch von verschiedenen Choreographen, hoch variiert in Stil und Inhalt aber mit der Gemeinsamkeit: Alle bieten ein intensives, konzentriertes, in sich geschlossenes und spannendes Erlebnis.

 

WEITERE VORSTELLUNGEN

Großer Saal/Görlitz

Sonntag, 23.11.2014 19:00 Uhr

Sonntag, 11.01.2015 19:00 Uhr

Sonntag, 17.05.2015 19:00 Uhr

Großer Saal/Zittau

Mittwoch, 25.02.2015 19:30 Uhr

Freitag, 06.03.2015 19:30 Uhr

Freitag, 05.06.2015 19:30 Uhr

 


Historisch-Musikalisches Wochenende 10. /11. Januar

Spurensuche in der Geschichte und Musik der Europastadt

Der Zug der Heiligen Drei Könige zieht Tausende Heerscharen an

Zug der Könige überquerte in diesem Jahr erstmals die Neiße. Eine gemeinsame Veranstaltungen von Christen aus Görlitz und Zgorzelec, zogen tausende durch die Neißestadt mit Liedern, Losungen und der Kunde der Geburt Jesus.

Galerie der Moderne vor Eröffnung im Januar 2015

Die Görlitzer Sammlungen für Geschichte und Kultur starten mit der Eröffnung der Galerie der Moderne  in das Jahr 2015

Vernissage: Freitag, 16. Januar 2015, 18:00 Uhr Kaisertrutz Görlitz

In der Galerie der Moderne im Kaisertrutz werden rund 200 Meisterwerke des 20. und 21. Jahrhunderts aus den Beständen des Kulturhistorischen Museums präsen­tiert. Bewusst wurde der Schwerpunkt dabei auf Görlitzer Künstlerinnen und Künstlern gelegt, um zu zeigen, welche beachtliche Rolle die Neißestadt als Ort der Kunstproduktion in den vergan­genen einhundert Jahren gespielt hat und in gewissem Umfang noch immer spielt.

Kühlhaus Weihnachtsmarkt lädt nach Weinhübel

DVD „Görlitz im Wandel“ dokumentiert 25 Jahre Stadtsanierung

Die neu erschienene DVD „Görlitz im Wandel“ der Stadt Görlitz dokumentiert 25 Jahre Stadtsanierung in der Neißestadt

Görlitz im Wandel
25 Jahre Stadtsanierung in der Altstadt
Die neu erschienene DVD „Görlitz im Wandel“ der Stadt Görlitz dokumentiert 25 Jahre Stadtsanierung in der Neißestadt.
Zeitzeugen sowie historisches und aktuelles Filmmaterial erzählen die eindrucksvolle Geschichte einer deutschlandweit einmaligen Sanierungsaktion. Görlitzer Bürger schildern den Anblick der Görlitzer Altstadt zu Beginn der 90er Jahre ähnlich „Schockbildern wie nach dem Krieg“. Dass die Gebäude der Altstadt durch herausragendes bürgerschaftliches Engagement, einzelne Investoren und auch durch einen geheimnisvollen Spender – der der Stadt seit 1994 jährlich die legendäre „Altstadtmillion“ zukommen lässt – als Schatz geborgen werden konnten und prächtiger denn je erstrahlen, zeigt dieser Film in besonderer Weise. Preis 14,90 EUR inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
DVD-Länge: 34 Min. + 30 Min. historisches Filmmaterial

Der Weihnachtszauber hält Einzug in der Neißestadt

Foto © Nikolai Schmidt
Foto © Nikolai Schmidt

In Jahrhunderte alter Tradition kommt das Christkindel zum Klang der Glocken der Kirche Sankt Peter und Paul, dem Gesang der Kurrende an der altehrwürdigen Rathaustreppe und festlicher Bläsermusik, um den Görlitzer Christkindelmarkt gemeinsam mit dem Oberbürgermeister zu eröffnen. Zwischen prächtigen Handelshäusern der Renaissance und des Barock, im Duft von Gewürzen, von Mandeln und Weihrauch, bieten fast 100 Händler und Kunsthandwerker ihre Waren an. Alte schöne Weihnachtsmusik aus Schlesien und Böhmen erklingt auf dem Markt. Görlitzer Chöre und Bläservereinigungen tragen zur festlichen Stimmung bei und laden zum Mitsingen ein. Schlesischer Christkindelmarkt vom 05. - 21. Dez. 2014 auf dem Untermarkt und umliegenden Strassen und Plätzen. 

Görlitzer Messe versammelt Vereine und Initiativen

Görlitzer Vereine und Initiativen präsentieren sich im Kulturpunkt im Hauptbahnhof

Es sind 40 Görlitzer Vereine die sich von Donnerstag bis Samstag 04. - 06. Dezember bei der 1. Görlitzer Vereinsmesse und Engagementbörse im Hauptbahnhof präsentieren, Projekte vorstellen und zur Mitarbeit animieren wollen. Aus Bereichen Kunst, Kultur, Freizeit, Sport, Denkmalschutz, Soziales kommen die teilnehmenden Vereine und Initiativen. Am Samstag von 10-16 Uhr öffnet sich die Messe für alle Interessierten nach der offiziellen Eröffnung mit dem Oberbürgermeister am Donnerstag. Am Freitag zum Tag des Ehrenamtes finden Workshops statt, hier steht der Dialog und Erfahrungsaustausch im Vordergrund.

Rückblick auf eine gelungene Veranstaltung von Oberlausitz Leben. Video  Jürgen Hoppmann

Ein Himmel auf Erden

Das Geheimnis der Himmelsscheibe von Nebra. Sonderausstellung im Kaisertrutz in Görlitz

Seit ihrer Entdeckung fasziniert die Himmelsscheibe die Menschen, die ihr ihre Geheimnisse entlocken wollen.Die vom Landesmuseum Halle konzipierte multimediale Ausstellung mit ca. 100 Exponaten – hochwertige, detailgetreue Replikate – gibt Einblick in Religiosität, Gebräuche und soziale Ordnung, in Handwerkskunst und Handelsbeziehungen der Menschen um 1600 v. Chr., aber auch in die spannende Fundgeschichte und moderne Analysemethoden, mit denen Archäologen und Naturwissenschaftler dieses geheimnisvolle Abbild der bronzezeitlichen Welt entschlüsseln.

Ergänzt wird diese Präsentation durch originale archäologische Funde aus der Oberlausitz und aus Sachsen, die tiefe Einblicke in das Leben und die religiösen Vorstellungen der Menschen zur Zeit der Himmelsscheibe gestatten.

GeHDenken 2014

Eine Stadtwanderung entlang der in Görlitz verlegten Stolpersteine erinnert an die Schicksale Görlitzer Juden

Am 9. November gedenkt Görlitz alljährlich der Ereignisse die sich gegen die Görlitzer Juden in der Pogromnacht am 9. November 1938 richteten. Eine Führung entlang der in Görlitz verlegten Stolpersteine will an die Görlitzer Juden und deren Schicksal erinnern. Anhand der verlegten Stolpersteine werden Görlitzer Familien vorgestellt, die vom Geist des Nationalsozialismus an den gesellschaftlichen Rand und nicht selten in den Tod getrieben worden sind. Die Themenführung ist Teil des Gedenkens an die Judenpogrome am 9. November 1938 und einer der Beträge im Rahmen der bundesweit stattfindenen Aktionswochen gegen Antisemitismus der Amadeu Antonio Stiftung.

Die Jakobstrasse ist in diesem Jahr Ausgangspunkt für die Führung in Gedenken an die jüdischen Opfer der Görlitzer Bevölkerung. Mit den letztbekannten Adressen der Arnades, Oppenheimers, Fischers u.a. erinnern gleich mehrfach Stolpersteine in der zentralen Innenstadt an den Verlust, die der Naziterror hinterlassen hat.

 

GeHDenken Stolperstein Stadtwanderung
9. November 2014 | 16-18 Uhr Treffpunkt Kulturbüro Görlitz

In Gedenken und Erinnerung an die Pogromnacht vor 76 Jahren laden die Evangelische Innenstadtgemeinde, die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Görlitz und die Stadt Görlitz gemeinsam um 18:00 Uhr zu einer Ökumenischen Andacht in die Frauenkirche ein. Im Anschluss folgt der Lichtergang von der Frauenkirche zur früheren Synagoge in der Otto-Müller-Straße. Die Synagoge ist an diesem Abend geöffnet.

Die Veranstalter bitten um Spenden zugunsten der Aktionswochen gegen Antisemitismus und der weiteren Dokumentation Jüdischen Lebens in Görlitz.

Seit 2003 organisiert die Amadeu Antonio Stiftung die Aktionswochen gegen Antisemitismus. Die im Rahmen der Aktionswochen stattfindenden Veranstaltungen reichen von Vorträgen über Workshops, Stadtrundgänge, Ausstellungen bis hin zu Theater- und Gesangsaufführungen. www.amadeu-antonio-stiftung.de

Hijack MUAH presents: THE ALPHA INCIDENT

Eine interaktive Ausstellung aus einer anderen Welt

Die Galerie Neun Görlitz präsentiert eine Ausstellung zwischen Weltall, Kunst und Mensch, die sich weder an Regeln hält noch Erwartungen bedient. Hijack MUAH ist ein Kooperationsprojekt für Kunst, Design und Experimente von Hijack-Artwork (Franz Ehrenberg) und MUAH!design (Anett Bauer)

Wo: Galerie Neun Görlitz, Fischmarkt 9

Geschichtswerkstatt auf Spurensuche

Es sind vergessenen Orte sog. 'Lost Places' die ein Filmteam in Görlitz ins Bild setzt

Filmarbeiten sind im Gange für ein spannendes Projekt. In Hinterhöfen in der Innenstadt versteckt, zugewachsen, oftmals ungenutzt, finden sich Industrieanlagen die von der Betriebsamkeit vergangener Jahrzehnte künden. Das Steppke-Knabentrikotagenwerk auf der Salomonstrasse in einem Hinterhof gelegen, gehört dazu. Für das Steppkewerk lässt der letzte Betriebsleiter als Zeitzeuge die Geschichte noch einmal aufleben - vor der Kamera und für die Nachwelt dokumentiert. mehr

Robert Scholz Kalender 2015 erschienen

„Görlitz um 1900 – Überraschende Ansichten und ungewöhnliche Geschichten“ Fotografien von Robert Scholz (1843-1926)

Bereits zum fünften Mal ist ein Robert-Scholz-Kalender des Ratsarchivs Görlitz erschienen. Auch diesmal kann man wieder überraschende Ansichten entdecken und ungewöhnliche, teilweise unbekannte Geschichten lesen. Das Bild zeigt die Sattigstrasse und den Bahnhof von Görlitz anno 1900. Der Kalender ist zum Preis von 10 Euro während der Öffnungszeiten des Ratsarchivs erhältlich.

Auch diesmal kann man wieder überraschende Ansichten entdecken und ungewöhnliche, teilweise unbekannte Geschichten lesen.

Ansicht: das Kalenderblatt zeigt einen Blick auf den Görlitzer Bahnhof um 1870

Damals in der DDR ... Görlitz 1989

Das Kulturbüro präsentiert bislang unbekannte Filmaufnahmen aus dem November 1989

Die politische Wende 1989/90 bewahrte die Altstadt und weite Teile der Innenstadt vor dem Abriss und dem weiteren Verfall. Bislang unveröffentlichte Filmaufnahmen aus Görlitz im Wendeherbst 1989 hat ein Projekt jetzt zu Tage gefördert. Es sind Privataufnahmen die nach dem Mauerfall gemacht worden sind, in den späten Novembertagen des Jahres 1989. Bilder von Görlitz in den letzten Tagen der untergehenden DDR.

Das Kulturbüro Görlitz präsentiert das Filmaterial in den Galerieräumen Jakobstrasse 5a | 02826 Görlitz

 

25 Jahre Friedliche Revolution Görlitz 1989 | 2014
ist eine Initiative der Sächsischen Staatsregierung und goerlitz21 e.V.
Gefördert aus Mitteln des Freistaates Sachsen

Neue Sonderausstellung im Senckenberg Naturkundemuseum

Als Auftakt eines ganz den Meeren gewidmeten Herbstes eröffnet das Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz am Freitag, den 26. September um 18:00 Uhr die Ausstellung „Im Reich der Gezeiten - die faszinierende Tierwelt der Nordseeküste". 

Weite Wattlandschaften, hohe Dünen und schroffe Felsklippen − die Nordseeküste verspricht neben Sonnenbräune und Badefreuden vor allem intensive Naturerlebnisse. Das elementare Kräftespiel zwischen Wind, Wasser und Land schafft ganz besondere Lebensräume. Flaches Meer, Spülsäume, Gezeitentümpel, Salzwiesen und Dünen beherbergen eine unglaubliche Vielfalt an Krebsen, Muscheln, Fischen und Vögeln. Mit der bis zu 250 kg schweren Kegelrobbe ist sogar Deutschlands größtes freilebendes Raubtier hier zu Hause.

Vom Austernfischer bis Wollhandkrabbe − die Sonderausstellung präsentiert altbekannte und neue Bewohner der Nordseeküste hautnah und vermittelt anschaulich deren Lebensweise. Bilder des Meeresbiologen Dr. Klaus Janke, die die Unterwasserwelt rund um Helgoland in leuchtenden Farben zeigen, ergänzen die Präparate und runden die Ausstellung ab.

Entstanden ist die Ausstellung gemeinsam mit dem Museum Helgoland und dem Forschungsinstitut und Naturmuseum Senckenberg in Frankfurt unter Leitung von Prof. Dr. Michael Türkay, der seit Jahrzehnten für Senckenberg die Tierwelt der Nordsee erforscht und als einer ihrer besten Kenner gilt.

Schulprojekt beleuchtet DDR Geschichte

"Stasi in Görlitz" | Schüler des Augustum-Annen-Gymnasiums bereiten Ausstellung vor

Eine neue Medienstation hat das Kulturhistorische Museum am 23. September im Ausstellungsbereich zur DDR-Geschichte im Kaisertrutz in Anwesenheit einer Schulklasse des Augustum-Annen-Gymnasiums Görlitz in Betrieb genommen. Die 17 Schüler hatten die redaktionelle Vorarbeit geleistet sowie das Radiofeature produziert. Sehr zur Freude von Museumsleiter Jasper v. Richthofen, der es ausdrücklich begrüßte, dass sich die jüngere Generation mit der Geschichte ihrer Region und Vorfahren auseinandersetzt: „Zeitzeugen gibt es immer weniger und zu manchen Ereignissen in der DDR-Zeit gibt es kaum Material oder nur wenige Quellen. Doch es ist auch unsere Aufgabe als Museum, die Erinnerung an diesen Abschnitt der Geschichte zu bewahren.“
Die heutigen Zwölftklässler hatten sich 2011 beim Bundesdeutschen Schülerwettbewerb zur politischen Bildung mit ihrem Geschichtsprojekt zur „Stasi in der DDR“ beteiligt. Hubertus Kaiser, Lehrer am Gymnasium, hat die Projektarbeit damals betreut. Auch er freute sich, dass die Schülerarbeit nun Bestandteil der Dauerausstellung ist: „Die Jugendlichen können stolz sein und sagen – ich war dabei.  Den jungen Leuten wünsche ich den Mut der Menschen von damals, damit sie heute frei heraus sagen können, was ihnen in dieser Stadt nicht gefällt.“  

In verschiedenen Gruppen beschäftigten sich die Schüler mit unterschiedlichen Themen – Stasi in Görlitz, Leben in der DDR mit der Stasi, Offizielle und inoffizielle Mitarbeiter; Geschichte der Stasi – Verhaftung; Verhör, Verurteilung; Auflösung der Stasi. Eine Exkursion mit Besichtigung der ehemaligen Strafanstalt und heutigen Gedenkstätte Bautzen 2 bedeutete für die Gymnasiasten eine besonders emotionale Begegnung mit dem Thema Stasi. Viele Eindrücken und wertvolle Informationen ließen sie in ihre Projektarbeit einfließen.
Den Recherchen folgte im Herbst 2011 ein Aufruf in der Zeitung zur Suche von Zeitzeugen, die über das Leben in der DDR und ihre Erfahrungen mit der Staatssicherheit berichten. Vier  Görlitzer waren bereit, über ihre Erlebnisse mit den Schülern zu sprechen.
Dr. Günther Ruhland, der seit 1983 als Rechtsanwalt in Görlitz tätig ist, berichtete über die  Ereignisse im November 1989 und die Besetzung der Stasi-Zentrale an der Reichertstraße am 5. Dezember 1989. Die daraus entstandenen  Texte und insgesamt sechs Stunden Material wurden mit Hilfe des Sächsischen Ausbildungs- und Erprobungskanals (SAEK) gesprochen und zu einem Beitrag auf sechs Minuten Länge komprimiert.
Ausstellungsgestalter Thomas Doetsch war es, der für die Neugestaltung des Abschnitts zur DDR-Geschichte noch eine inhaltliche Ergänzung suchte. „Da fehlte noch etwas. Das Thema Stasi erschien mir zu kurz gefasst.“, erklärte Thomas Doetsch. Bei Recherchen im Internet stieß er zufällig auf den Beitrag der Görlitzer Schüler. Daraus entstand die Idee, diesen in die Ausstellung zu integrieren. Nun sind die Jugendlichen mit ihrer Radioreportage und Auszügen aus dem Bericht von Dr. Ruhland im Museum Kaisertrutz verewigt.  
Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur hatte beim Neuaufbau der kulturgeschichtlichen Dauerausstellung im Kaisertrutz den Abschnitt zur Nachkriegs- und DDR-Geschichte und damit auch die Realisierung der Medienstation mit 25.000 Euro unterstützt.
Der kurze Zusammenschnitt in der Ausstellung zum 17. Juni 1953 in Görlitz schuf die Überleitung zum zweiten Teil der Veranstaltung. In der Aula des Augustum-Annen-Gymnasiums am Klosterplatz sahen Schüler der elften und zwölften Klassen den Film “Wir wollen freie Menschen sein! Volksaufstand 17. Juni 1953″ von Freya Klier. Auf der Grundlage von historischen Bild- und Tondokumenten, Gesprächen mit Beteiligten des Aufstandes, mit den Familienangehörigen eines Opfers und mittels nachgestellter Szenen hat die Autorin und Regisseurin Freya Klier die tragischen Ereignisse rekonstruiert, die auch zum Tode des 15-jährigen Schlosserlehrlings Paul Ochsenbauer führten. Seine Schwester Brigitte Dienst ist heute regelmäßig bei Schülern oder Veranstaltungen zu Gast, um ihre Erinnerungen zu teilen. Damals habe die Familie erst zwei Wochen später vom Tod ihres Angehörigen erfahren und kaum darüber gesprochen. Ihre Enkeltochter habe für eine Klausur in der 12. Klasse das Thema 17. Juni 1953 gewählt, ohne dass sie darüber gesprochen hätten. Erst danach hat ihr Brigitte Dienst vom Schicksal ihres Bruders erzählt, das sie noch immer beschäftigt und aufregt. Auch in Görlitz gab sie den jungen Leuten deshalb mit auf den Weg, dass Frieden nicht selbstverständlich ist und jeder Einzelne zu einem friedlichen Miteinander beitragen kann.

fokus Festival in neunter Auflage

fokus Festival begeistert mehr als 2000 Besucher in Görlitz mit junger Kunst, Kultur und Musik von beiden Seiten der Neiße

fokus Festival 2014 © Elisabeth Mochner
fokus Festival 2014 © Elisabeth Mochner

Insgesamt präsentierten über 50 Vereine und Initiativen mit knapp 300 Akteuren aus der gesamten Region beiderseits der Grenze auf dem Festival ihre Projekte und Angebote, Künstler aus Deutschland, Polen und Argentinien gestalteten die gesamte Industriebrache mit Sprühdose, Markern und Pinsel, junge Talente konnten sich auf einer “Open Stage” beweisen. Dazu gab es ein Areal für Kinder und Familien, Diskussionsrunden, eine Fahrradwerkstatt, einen Kunstmarkt mit polnischem und deutschem Handwerk sowie Workshops u.a. für Instrumentenbau, Siebdruck, Zirkusartistik oder in der Schmuckgestaltung aus Braunkohle. Auf der angrenzenden Bautzener Straße sowie auf dem Leipziger Platz demonstrierten BMXer, Skateboarder und Breakdancer ihr Können und zeigten ihre Tricks. Außerdem wurde erstmals ein Turnier im Streetball ausgetragen. Höhepunkt am Abend war das Konzert der polnischen Band “Fair Weather Friends”, die auf der Open-Air-Bühne für einen gelungenen Abschluss des Festivalprogramms sorgten. Anschließend wurde in gleich zwei Görlitzer Clubs – dem Jugendkulturzentrum BASTA und dem Studentenclub Maus – zu Hip-Hop und Techno von verschiedenen DJ’s gefeiert.

Mehr Informationen und Impressionen vom fokus Festival gibt es unter www.fokusfstival.eu oder auf www.facebook.com/fokusfestival

Görlitzer Unterwelten

Themenführung 10:00 und 13:00 Uhr

Der Besuch der Görlitzer Altstadt verspricht eine faszinierende Zeitreise. Nahezu an jeder Ecke der mittelalterlichen Altstadt mit ihren engen, verwinkelten Gassen gibt es ein Stück aus vielen Jahrhunderten Geschichte zu entdecken. Denkmale anders zu erleben, verspricht eine Führung durch die Görlitzer Unterwelten.

Im Erdreich unter Fundamenten sind Schicht für Schicht archäologische Zeugnisse der vergangenen Jahrhunderte konserviert. Bau- und Stadtgeschichte lassen sich so entdecken und erforschen. Was läge also näher, als sich ausführlich mit der Geschichte der Görlitzer Unterwelt zu befassen und sie in einer Führung durch die oft unbemerkten Stätten der Altstadt von Görlitz zu rekonstruieren. Stein auf Stein lassen sich Geschichte und Geschichten neu entdecken.

Themenführung: Görlitzer Unterwelten

13. September 10:00 Uhr und 13:00 Uhr, Dauer ca. 2 Stunden
Reservierungen und Ticketvorverkauf über Görlitz Information | Obermarkt 32 | Erw. 8,50 EUR erm. 6,50 EUR | Tel » 03581 47570

Literaturtage Görlitz-Zgorzelec 2014

Sprache trennt, doch »Geschichte und Geschichten« verbinden. Unter diesem Motto laden die ersten »Literaturtage an der Neiße 2014« ein

14 international renommierte Literatinnen und Literaten der Gegenwart, unter ihnen der deutsche Schriftsteller Christoph Hein und die polnische Autorin Olga Tokarczuk, sind unserer Einladung gefolgt und erzählen bei ihren Lesungen und Performances von den Folgen von Krieg, Flucht, Grenzverschiebung und Heimatverlust als zentrale Erfahrungen des 20. Jahrhunderts. Themen, die besonders in unserer mitteleuropäischen Region identitätsstiftend sind.

Mit Hilfe der Literatur wollen wir uns aufmachen, uns die eigene Geschichte und die unserer Nachbarn zu vergegenwärtigen, wiederanzueignen, begreifen zu lernen und schließlich zu überwinden. *

 

Bei den Literaturtagen handelt es sich um ein internationales literarisches Projekt. Das Festival soll unbekannte bzw. vergessene Facetten der mitteleuropäischen Nachbarschaft thematisieren und verschiedene Aspekte und Sichtweisen auf die Vergangenheit und Gegenwart am Beispiel der modernen Literatur verdeutlichen. Die Lage der Nachbarstädte Görlitz und Zgorzelec ermöglicht dem Festival, sich einem wichtigen Ort auf der literarischen Landkarte – der Grenzlandschaft – zu widmen, und aus vergangenem und gegenwärtigem Blick die sensiblen Beziehungen zwischen den Ländern im östlichen Europa nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die Gegenwart zu betrachten. Dem Freistaat Sachsen mit seiner Grenze zur Republik Polen kommt in diesem Kontext eine besondere Bedeutung zu. Die „Literaturtage an der Neiße“ als ein Forum des internationalen kulturellen Austausches sollen als Veranstaltungsreihe in den kommenden Jahren fortgeführt werden. So können sie auch als Hinführung auf das Kulturhauptstadtjahr 2016 in Breslau aus der Perspektive der Europastadt Görlitz-Zgorzelec fungieren.

Alle Informationen zum Programm, zu Projektpartnern, Organisatoren und Förderern finden Sie auf der Internetseite des Festivals unter www.literaturtage.eu

Hommage an J. M. Avenarius

Zum 60. Todestag des Malers, Grafikers und Illustrators Johannes Maximilian Avenarius

Johannes Maximilian Avenarius wurde vor allem bekannt durch seine Illustrationen zu Werken des Schriftstellers Gerhart Hauptmann, mit dem ihn eine enge und langjährige Freundschaft verband. Sein Grab befindet sich auf dem Nikolaifriedhof in Görlitz.

16. August 2014 14:30 bis 16:00 Uhr | Barockhaus Neißstr. 30 - Johannes-Wüsten-Saal
Eine Veranstaltung der evangelischen Kulturstiftung in Zusammenarbeit mit den Städtischen Sammlungen

Anders Reventlov (DK) Artist in Residence

„TECKEN“ von Anders Reventlov (Dänemark) vom 16.8. bis 27.9.2014 in der Galerie 'Neun' Fischmarkt 9 | 02826 Görlitz

Der für seine großformatigen, zeitgenössischen Wandbilder und Zeichnungen international bekannte dänische Urban-Art-Künstler Anders Reventlov präsentiert in Görlitz eine Mischung aus Zeichnungen auf Papier und Murals in der Ausstellung in der Galerie "Neun" am Fischmarkt. Eine Serie von Lithographien, die eigens für die Ausstellung in Görlitz angefertigt wurden, ergänzt die Ausstellung.

Anders Reventlov wird sich für 2 Wochen vom 11. bis 23.08. in Görlitz als Artist in Residence aufhalten. Im Rahmen des Fokusfestivals gestaltet der Künstler eine Wand an der Leipziger Straße.

Hermann Willers florales

Ausstellung vom 10. August - 5. Oktober

Am 10. August 2014 eröffnet Hermann Willers seine Ausstellung florales im VINO E CULTURA. Er präsentiert faszinierende Lichtbilder verblühter Blumen – magische Gestalten vor tief schwarzem Hintergrund – Metaphern der Vergänglichkeit – zärtliche Abbilder abgestorbener Pflanzen – gleichsam ein Kommentar zu Goethes „Metamorphose der Pflanzen“ – ein Liebesgedicht (für Christiane Vulpius) über das unaufhörliche Wachsen, Werden und Blühen im Leben aller Geschöpf.

Die elegisch schönen Fotografien lehren den Respekt vor dem Sterben, künden von der Schönheit der Vollendung im Verlöschen und vermitteln ein beglückendes Sehen – und Trost angesichts der „vanitas“ menschlichen Tuns.

Die Ausstellung Hermann Willers florales ist vom 10. August - 5. Oktober zu sehen.
Vernissage am Sonntag, 10.08.2014 um 11.00 Uhr. VINO E CULTIURA | Untermarkt 2

 

Kraków Street Band

Street Music Krakówian Style | Zgorzelec

Die Zahl der Fans der Kraków Street Band wächst schnell. Sie sind jung und energisch, das musikalische Schaufenster von Krakau. Sie spielen auf mit Bluegrass und Blues mit einem Hauch von Jazz und Country. Die Krakauer Street Band ist am Freitag, 1. August in Zgorzelec. Auf dem Platz Popiełuszki vor dem Städtischen Kulturhaus in Zgorzelec. Beginn 18.30 Uhr

 

www.krakowstreetband.com
www.krakowstreetband.com

Kein Jahr ist es her das die Kraków Street Band die Strassen der alten polnischen Königsstadt mit Touristen aus aller Welt geteilt hat. Seither sind die Auftritte der Street Band tausendfach im Internet angeklickt worden. Über Krakau hinaus haben sie Fans.

Termine Kunst, Kultur, Ausstellungen, Konzerte und Events für Görlitz und Umgebung

Aufmerksam verfolgt, finden sich einige Neuerungen auf der Internetstartseite und auch das Social Network Facebook ist nicht verschont geblieben, von den Aktivitäten des Redaktionsteams. Auf der Startseite www.kulturbuero-goerlitz.de finden sich die von der Redaktion ausgewählten Monatshighlights. Begleitet von einem Terminticker - mit jeweils einem Überblick der Wochenveranstaltungen.

Kontakt Redaktion

Terminveröffentlichungen und Bildmaterial für kommende Veranstaltungen nehmen wir per Email entgegen: termine@kulturbuero-goerlitz.de Die Veröffentlichung erfolgt vorbehaltlich der redaktionellen Freigabe.

Via Thea Zauber kündigt sich an

Vom 7. bis 9. August präsentieren sich 21 Gruppen und Künstler zum 20. Internationalen Strassentheaterfestival Görlitz-Zgorzelec

www.viathea.de
www.viathea.de

108 Auftritte, 28 verschiedenen Inszenierungen -  von Stelzentheater bis hin zur aufwendigen Platzinszenierung. Am Donnerstag wird zum Kulturpicknick in den Görlitzer Stadtpark eingeladen

Das internationale Straßentheaterfestival verwandelt seit 1995 für drei Tage im Sommer die Europastadt Görlitz/Zgorzelec in eine Kunststadt! Straßen und Plätze der deutsch-polnischen Grenzstadt bieten internationalen Künstlern und Theatergruppen für Ihre Inszenierungen von höchster künstlerischer Qualität eine große Theaterbühne unter freiem Himmel. Sie zeigen mitreißende, faszinierende und abwechslungsreiche Präsentationen aus den Bereichen darstellender und bildender Kunst: Masken- und Figurentheater, Stelzen, Walk Act, Tanztheater, Musik, Großproduktion, Artistik, Paraden, Cirque Nouveau und Physical Theater. ViaThea entwickelte sich in 19 Jahren zu einem anerkannten internationalen Festival. Es fördert und ermöglicht Kunst im öffentlichen Raum sowie Begegnungen von Zuschauern und Künstlern

Görlitz lädt traditionell in schlesischen Farben

Der Schlesische Tippelmarkt versammelt Töpfer aus ganz Deutschland, Polen und Tschechien in Görlitz um Markt zu halten

19. - 20. Juli 2014
19. - 20. Juli 2014

Töpfer aus ganz Deutschland, Polen und Tschechien treffen sich jährlich in der Görlitzer Altstadt, um ihre Arbeit anzubieten. Der "Töpfermarkt" führt zurück auf das Jahrhunderte alte Marktrecht mit dem Görlitz zu Grösse und Pracht gekommen ist. Görlitz die grösste niederschlesische Stadt im Freistaat Sachsen fühlt sich der Kultur und dem Brauchtum Schlesiens besonders verpflichtet. Seien Sie daher nicht verwundert, wenn neben der Fahne Sachsens auch der Schlesische Adler auf weiss-gelbem Grund die Gäste  begrüsst.

Bis Sonntag verzaubern mehr als 50 Keramik- und Tonkünstler den Obermarkt in bunte Farben. www.tippelmarkt.de


DURCH DIE NACHT MIT...

CLUESO UND DAVID KROSS | arte

Sie sind zwei der erfolgreichsten jungen deutschen Künstler auf ihrem Gebiet: Der Musiker Clueso und der Schauspieler David Kross. Für die beiden ist diese Begegnung ein echtes Blind Date. Dementsprechend findet das Treffen nicht in ihrer jeweiligen Heimatstadt, Erfurt oder Berlin, statt -- sondern auf neutralem Boden: in Görlitz. Clueso landet mit dem Flieger, Kross reist mit der Bahn in die Stadt, die für beide eine ganz eigene Bedeutung in sich trägt. Der Musiker hat sich hier zurückgezogen, um sein erstes Top 10-Album „So sehr dabei" zu schreiben, und David Kross hat hier Teile seines internationalen Durchbruchs „Der Vorleser" gedreht.

„Görlitz ist ein bisschen wie Springfield in den ‚Simpsons'", stellt Clueso gleich zu Anfang fest. Es gibt viele leerstehende Häuser, auf den Straßen ist nicht viel los -- und doch geht irgendwie einiges. Clueso und David Kross sind sich einig: „Die Stadt hat was Magisches." In der Villa „Zukunftsvisionen" treffen sie zwei Studentinnen, die das verlassene Haus von Künstlern bespielen lassen wollen. Danach geht es zu einem kurzen Rundflug über Görlitz, zu dem der Flugzeugfan Clueso seinen mutigen Begleiter einlädt. In der Turnhalle, die ebenfalls als Kulisse für den „Vorleser" diente, messen sich die zwei jungen Männer im Fußballtennis. Danach erkunden sie mit Taschenlampen das verwaiste Hotel „Vier Jahreszeiten" und fühlen sich an Mutproben aus ihrer Jugend erinnert. Vom Hunger getrieben überqueren sie die polnische Grenze in die Nachbarstadt Zgorzelec, um gemeinsam zu Abend zu essen. David erzählt von seiner Arbeit mit Steven Spielberg, Clueso von der - trotz seines Erfolges -- unveränderten großen Angst, vor leeren Hallen zu spielen. Im ehemaligen Techno-Club „Nostromo", in dem Clueso vor einigen Jahren einmal auftrat, greift der Musiker erstmals zur Gitarre und spielt für David den Song „Pizzaschachteln". Die folgende Begegnung mit dem Görlitzer Künstler „Bone", der es sich in einem denkmalgeschützten alten Haus auf sehr spezielle Art gemütlich gemacht hat, fällt einigermaßen skurril aus -- ganz nach Cluesos Geschmack. Zum Abschluss gibt Clueso ein geheimes Konzert im Club „Basta", der sich nur dank Mundpropaganda bereits gut gefüllt hat. Clueso begeistert die Leute mit seinen Hits, versucht aber auch hartnäckig, David zu einem Gastauftritt zu bewegen...
Clueso und David Kross -- zwei, die sich auf Anhieb gut verstehen, die neugierig aufeinander sind und die sich viel zu sagen haben, in einer Stadt, die eine ganz spezielle Atmosphäre hat. „So viele Eindrücke muss ich erst einmal verarbeiten", stellt David am Ende fest, und lobt seinen Begleiter Clueso: „Es ist gut, mit Dir unterwegs zu sein."


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