Netzwerk Industriekultur Görlitz

In Görlitz widmet sich eine Initiative dem Erbe der Industriekultur. Ziel der Initiative in Görlitz ist es, Interesse und Handlungsmöglichkeiten für eine nachhaltige Stadtentwicklung zu vermitteln, besonders im Umgang mit dem architektonischen Erbe. Das Netzwerk Industriekultur Görlitz und seine Partnereinrichtungen in der Euroregion Neisse-Nisa-Nysa wollen den Dialog initiieren und Engagement für Denkmalschutz und Denkmalpflege fördern. Kontakt: Netzwerk Industriekultur Görlitz c/o goerlitz21 e.V. industriekultur@goerlitz21

In Hinterhöfen versteckt, zugewachsen, oftmals ungenutzt, finden sich in Görlitz vielfach Industrieanlagen, Handelshäuser und Gewerbehöfe die von der Betriebsamkeit vergangener Jahrzehnte künden. Eine Tour lädt ein, einen Blick hinter die Kulissen der teils sanierten oder teils unsanierten Objekte zu nehmen.

Die Informationsstelle Industriekultur Görlitz  findet sich auf der Jakobstrasse 5a 1. Etage
Zum Bestand der Präsenzbibiothek zählen Unternehmenschroniken, Firmengeschichten, Fotosammlungen und diverse Kataloge, Nachlässe und Zeitdokumente. Neben der Möglichkeit Vorort in  Archivmaterialien diverser Görlitzer Unternehmen und Industriebetriebe der verschiedenen Jahrhunderte zu stöbern, ist die Jakobstrasse Anlaufpunkt für alle Freunde der Industriekultur und Verknüpfungsstelle in das Euroregionale Netzwerk Industriekultur (Zittau) wie auch in das Netzwerk der Industriekultur in Sachsen.


Görlitz Lost Places Tour | Görlitz Vergessene Orte

Die Neuauflage einer weiteren Görlitzer Themenführung verspricht interessante Einblicke.

In Hinterhöfen versteckt, zugewachsen, oftmals ungenutzt, finden sich in Görlitz vielfach Industrieanlagen, Handelshäuser und Gewerbehöfe die von der Betriebsamkeit vergangener Jahrzehnte künden. Eine Tour lädt ein, einen Blick hinter die Kulissen der teils sanierten oder teils unsanierten Objekte zu nehmen. Manche der noch zu DDR Zeit genutzten Industrieanlagen und Relikte einer untergegangenen Epoche sind verfallen oder nicht mehr bewohnt, haben aber trotzdem eine spannende Geschichte zu erzählen.  Die Tour entlang der vergessenen Orte führt ein in die Geschichte der einzelnen Stationen und öffnet Türen die ansonsten verschlossen sind. Dauer ca 3,5 Stunden. Kosten 25,00 EUR. Anmeldungen für die Führungen nimmt die Görlitz Information entgegen.

Tag der offenen Sanierungstür am 19.06. öffnet Industriedenkmale

Zum nunmehr 21. "Tag der offenen Sanierungstür" am 19. Juni öffnen sich vielerorts in Görlitz wieder die Türen. Am 19. Juni sind alle Interessierten eingeladen einen Blick hinter die Kulissen der teils sanierten oder teils unsanierten Objekte zu nehmen. Auch in diesem Jahr werden wieder bekannte und weniger bekannte historische Bauwerke ihre Türen öffnen. Darunter die alte Güterabfertigung am Bahnhof, die Furnierhalle im Werk 1 u.a.

Der Tag des offenen Denkmals 2015 kündigt sich an

Der Tag des offenen Denkmals am 13. September 2015 wird unter dem Motto "Handwerk, Technik, Industrie" stehen

Auf mehrere Tage ausgelegt, feiern die Görlitzer Bürger und andere Akteure das kulturelle Erbe, ihr Patrimonium Gorlicense alljährlich im Rahmen des Tages des Offenen Denkmals. Um grenzüberschreitend auf das architektonische Erbe Europas aufmerksam zu machen, rief der Europarat 1991 offiziell die European Heritage Days aus. Bald schon schloss sich auch die Bundesrepublik Deutschland an und etablierte 1993 den seitdem jährlich stattfindenden Tag des offenen Denkmals. Seit 2005 findet der Tag des Offenen Denkmals in Görlitz begleitet von vielen kulturellen Rahmenveranstaltungen statt.

„Verfolgt. Verraten. Vergessen" – Nachkriegsschicksale und ,demokratischer' Neuaufbau in Görlitz 1945/46

Dr. Ronny Kabus ist 1947 in Görlitz geboren. Der promovierte Historiker hat sich in mehreren Publikationen mit den Opfern des gemeinschaftlichen Handelns von sowjetischer Geheimpolizei, KPD/SED und SBZ/DDR-Machtorganen befasst. Am 29. Mai ist er zu Gast in seiner Heimatstadt.

Die Veranstaltung erinnert 70 Jahre nach Kriegsende an das Schicksal derjenigen Frauen und Männer, die im Zuge der planmäßigen Stalinisierung verfolgt, verraten oder ausgeschaltet wurden. Nach dem Ende des folgenschwersten aller Kriege war die Lage der Stadt Görlitz 1945 vor allem durch zwei entscheidende Tatsachen beeinflusst: Görlitz war einerseits Grenzstadt geworden und andererseits fast völlig unzerstört geblieben.

Verwaltung, Wirtschaft und Politik stehen in den Jahren 1945/46 vor großen Herausforderungen. Alle Hoffnungen und Bestrebungen auf einen politischen Neubeginn werden durch die neuen Machthaber zunichte gemacht. Gleich nach Kriegsende begann eine neue Verfolgungswelle gegen Andersdenkende durch die Besatzungsbehörden und die Sicherheitsorgane der SBZ. Betroffen waren Mitglieder der oppositionellen Sozialdemokraten, Liberale und Konservative, kritische Kulturschaffende, Unternehmer, Handwerksmeister und Geschäftsleute.

Termin: Freitag, 29. Mai 2015 um 18.00 Uhr, Johannes-Wüsten-Saal im Barockhaus Neißstr. 30 Görlitz
Die Veranstaltung wird gefördert von der Wilhelm-Külz-Stiftung. Eintritt frei.
Bild Postplatz aus der Sammlung Paul Seifert, im Eigentum des Kunsthistorischen Museums Görlitz

Auferstehung eines Denkmals

Eine einzigartige Ausstellung öffnet in den Raupachhallen in der Görlitzer Südstadt

Eine Ausstellung über die beispiellose Rettung von Görlitz als architektonischem Flächendenkmal wird am 16. Mai 2015 16.00 Uhr in den Raupachhallen eröffnet. Unter dem Titel „Görlitz – Auferstehung eines Denkmal“ sind bis 18. Oktober 2015 großformatige Fotografien von Jörg Schöner aus Dresden zu sehen. www.fotoausstellung-goerlitz.de

Raupachhallen Open Space lab.

Für das Industrieareal in der Görlitzer Süd-Stadt sucht der Verein goerlitz21 am Osterwochende Ideen für eine Nachnutzung

In der Süd-Stadt lässt Raupach 1884 den Grundstein legen für den imposanten Fabrikbau auf der Pomologischen Gartenstrasse.Z wischen Tierpark und dem Neissebad gelegen, bieten die Raupachhallen vielfach Potenziale, die vorhandenen Freizeitangebote sinnvoll zu ergänzen und neue Nutzergruppen anzusprechen. Für das Industrieareal in der Görlitzer Süd-Stadt sucht der Verein goerlitz21 am Osterwochende Ideen für eine Nachnutzung und lädt interessierte Bürger und Bürgerinnen zum Dialog und Teilhabe an den Führungen durch das Gelände ein. Zeit 15-18 Uhr

Lost Places | Vergessene Orte Görlitz

Manche sind verfallen oder nicht mehr bewohnt, haben aber trotzdem eine spannende Geschichte zu erzählen

Es sind vergessene Orte sogenannte 'Lost Places' die ein Filmprojekt in Görlitz ins Bild setzt. In Hinterhöfen in der Innenstadt versteckt, zugewachsen, oftmals ungenutzt, finden sich Industrieanlagen die von der Betriebsamkeit vergangener Jahrzehnte künden. mehr

Informationsstelle Industriekultur | Netzwerk Industriekultur Görlitz

Die Informationsstelle Industriekultur Görlitz versammelt diverse Bestände die Auskunft geben über Geschichte, Werden und Wandel der Industriekultur.

Die Informationsstelle Industriekultur Görlitz  findet sich auf der Jakobstrasse 5a 1. Etage
Zum Bestand der Präsenzbibiothek zählen Unternehmenschroniken, Firmengeschichten, Fotosammlungen und diverse Kataloge, Nachlässe und Zeitdokumente. Neben der Möglichkeit Vorort in  Archivmaterialien diverser Görlitzer Unternehmen und Industriebetriebe der verschiedenen Jahrhunderte zu stöbern, ist die Jakobstrasse Anlaufpunkt für alle Freunde der Industriekultur und Verknüpfungsstelle in das Euroregionale Netzwerk Industriekultur (Zittau) wie auch in das Netzwerk der Industriekultur in Sachsen.

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Der Leerstandsmelder zeigt ungenutzte Gebäude per Marker auf der Karte an

Für mehr Transparenz und neue Möglichkeitsräume in der Stadt

leerstandsmelder.de ist eine kollektive Internet-Plattform. Die Nutzung der Seite ist einfach und interaktiv gestaltet – jede/r angemeldete User/in hat die Möglichkeit, Leerstände in die virtuelle Stadtkarte einzutragen und Informationen darüber hinzuzufügen. Nach Hamburg, Berlin und weiteren Städten gibt es den Leerstandsmelder auch in Görlitz. Neben prominenten Leerständen in Görlitz wie der Stadthalle, dem RAW in Schlauroth oder dem Kondensatorenwerk sollen auf leerstandsmelder.de/goerlitz auch viele bisher unbeachtete, brachliegende Gewerbe- und Wohnimmobilien Aufnahme finden. Über die hierdurch erzeugte verstärkte Sensibilisierung für Leerstand sollen die Diskussion um einen nachhaltigen Umgang von Leerständen und Ideen zur Neunutzung der Objekte vorangetrieben werden. www.leerstandsmelder.de/goerlitz

Sächsische Industriekultur ist Grundlage für den kulturellen Reichtum und Teil der Identität der Region. Die Sächsische Staatsregierung will Industriekultur als zentrales und zukunftsfähiges Landesthema weiterentwickeln. Bewusstsein um Bedeutung und Pflege der Industriekultur soll gefördert, das industrielle Erbe bewahrt und für die Zukunft nutzbar gemacht werden. Das Netzwerk Industriekultur ist Informations- und Kommunikationsplattform für alle Akteure auf diesem Gebiet. Link


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